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MS und Organspende
 

Das "Gesetz zur Regelung der Entscheidungslösung im
Transplantationsgesetz" ist seit dem 1. November in Kraft.
Alle  Mitglieder werden von ihren Krankenkassen diesbezüglich angeschrieben. Daher steht jeder von uns bald vor der Entscheidung, ja oder nein zu sagen. Eine Hilfe ist da die Stellungnahme des ärztlichen Beirates der DMSG zu diesem Thema. Daraus lassen sich folgende Leitsätze entnehmen:

MS-Erkrankte kommen nicht als Organspender oder Stammzellspender in Betracht.
Aus folgenden Gründen:
Es seien Fälle beschrieben, bei denen die transplantierten Stammzellen von MS-Erkrankten beim Empfänger eine entzündliche ZNS Erkrankung ausgelöst hätten.
Man wisse, dass die in transplantierten Organen enthaltenen „Passenger-Lymphozyten“ Autoimmunerkrankungen übertragen können.
MS-Patienten werden oft mit immunsuppressiven oder immunmodulierenden Medikamenten behandelt, wodurch die entnommenen Organe oder Stammzellen in unbekanntem Ausmaß geschädigt sein können.
Auf Seiten des Spenders gibt es im Falle einer immunsuppressiven oder immunmodulierenden Therapie ein erhöhtes Infektionsrisiko. Selbst bei der ansonsten risikolosen Stammzellenentnahme.

Auch von Blutspenden wird abgeraten.

Man wisse noch sehr wenig über die mögliche Rolle von Autoantikörpern im Blut von MS-Patienten, die in geringer Menge selbst mit Erythrozyten-Konzentraten übertragen werden können.

Quelle:
Stellungnahme Medizin/Therapie
Nr. 3 / 2012


 


 

info@ms-selbsthilfe-andernach.eu